September 2020

von Valentin Herlt

TSV Seifersdorf - SC Einheit Bahratal-Berggießhübel 1:3 (1:1)

Ohne Worte ... !

„Vom Eise und Wasser befreit sind Strom und Bäche

Durch des Herbst holden, belebenden Blick,

im Weißeritztale grünet Hoffnungsglück,

die Unentschieden, in ihrer Schwäche,

zogen sich in die neu errichtete Erashöhe zurück.

 

Von dort her sendet Zimmi, fliehend, nur

ohnmächtige  Schauer atemberaubenden Tempos hervor.

In Streifen über die grünende Rollrasenteppichflur

nagelt er die Bälle in das hölzerne Aluminiumtor.

 

Überall regt sich Liebls Gerechtigkeitsstreben,

alles will er mit gelber Farbe beleben.

Ich höre schon des Dorfs Getümmel,

auf dem Waldsportplatz Seifersdorf ist des Volkes wahrer Himmel.

 

Diese einleitenden und poesiebehafteten Begriffe luden zahlreiche Zuschauer zur Einweihung der Hütte auf dem Steinberg in der Seifersdorfe Heide ein. Begleitet von Blasmusik wollten wir die ersten drei Punkte in dieser Saison auf unser Konto verbuchen. Doch alles kam anders! ...

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von Valentin Herlt

SV Königstein - TSV Seifersdorf 1:1 (0:0)

Kick and Rush dominieren das Spiel!

„Vor seinem Sandsteingarten
das Kampfspiel zu erwarten,
saß Trainer Herrmann,
und um ihn die Großen der Krone,
und rings auf hereinragendem Balkone,
die Damen in schönem Spann.
 
Und wie er schnippt mit dem Bockwurstfinger,
auftut sich der weite Kellerzwinger,
und hinein mit bedächtigen Schritt
ein wilder Zimmi tritt
und sieht sich stumm
ringsum.
Mit lautem Gebrüll
entfernt er den groben Schottermüll.
Er streckt die fußballerfahrenen Glieder
und legt sich auf dem kleinen Grasstreifen nieder.
 
Und der Trainer winkt erneut,
da öffnet sich behend
ein zweites Tor,
daraus rennt
selbst heut
ein nüchterner Liebl hervor.“
 
Dieser Apolog bewegt euch hoffentlich dazu, alles stehen und liegen zu lassen. Widmet eure Aufmerksamkeit vollkommen der Literatur und atemberaubenden Rhetorik! Ich will euch an die Zeilen fesseln. Dagegen klassifizieren sich reelle Dokumentation wie: Köln 50667, Blaulichtreport, Klinik am Südring oder Krass Schule, als sarkastische Nichtigkeiten.
Ich weiß, es liegt jetzt schon auf den Lippen… Was wollt ihr? Schokolade? Nein! Gummibärchen? Nein! Was wollt ihr dann? Alltagsanekdoten der Seifersdorfer Kicker!

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von Valentin Herlt

TSV Seifersdorf - FSV 1924 Bad Schandau 2:2 (0:2)

Starkes Comeback nach schwacher Anfangsphase!

Nach dem Coach Herrmann letzte Woche „die Theorie des Debakels in Struppen“ sachlich postulierte, erwartet euch heute wieder das intellektuelle Know-how des Fußballspiels. Saß ich am vergangenen Wochenende noch unter meinem Lieblingsbaum und versuchte das Geschehen in meinem inneren Gedächtnispalast zu verarbeiten, äußerte der Trainer seinen Unmut gerechtfertigter Weise im Spielbericht.

Bevor jemand die Hoffnungen der taktischen und fußballorientierten Analyse zu hoch ansiedelt... Die verwendete und einleitende Litotes bringt durch eine doppelte Verneinung das Gegenteil zum Ausdruck. Bereits jetzt merke ich, dass ich mich eigentlich vielmehr selbst verwirre. Mal schauen ob es klappt, die Unterrichtsvorbereitung und den Spielbericht parallel zu verfassen. In meiner morgendlichen Trance schaue ich lieber nochmal über die PowerPoint Folien der sechsten Klasse...

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von Valentin Herlt

SV Struppen - TSV Seifersdorf 7:1 (3:1)

Debakel in der ersten Pokalrunde - Wir sind raus!

Am vergangenen Sonntag ging es bei strömendem Regen nach Struppen zur ersten Pokalrunde. Hoch motiviert gingen wir in die Partie und wollten zeigen das auch in dieser Saison mit uns zu rechnen ist.
Entgegen der letzten Jahre wagten wir ein Experiment, veränderten unsere Grundordnung und unser Spielkonzept. In den Testspielen sah dies auch recht gut aus, aber es zeigte sich das Testspiele eben nur Testspiele sind.


Die ersten 30 Minuten sahen die zahlreichen Zuschauer einen spannenden Schlagabtausch mit guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten.
Herlt und Liebl setzten sich oft gut über die Seiten durch und kamen zu gefährlichen Pässen in den Rücken der Abwehr. Leider wurde meist der letzte Pass zu unkonzentriert gespielt oder die Passempfänger trafen die falschen Entscheidungen vorm Tor.

 

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