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SV Königstein - TSV Seifersdorf 1:1 (0:0)

Kick and Rush dominieren das Spiel!

„Vor seinem Sandsteingarten
das Kampfspiel zu erwarten,
saß Trainer Herrmann,
und um ihn die Großen der Krone,
und rings auf hereinragendem Balkone,
die Damen in schönem Spann.
 
Und wie er schnippt mit dem Bockwurstfinger,
auftut sich der weite Kellerzwinger,
und hinein mit bedächtigen Schritt
ein wilder Zimmi tritt
und sieht sich stumm
ringsum.
Mit lautem Gebrüll
entfernt er den groben Schottermüll.
Er streckt die fußballerfahrenen Glieder
und legt sich auf dem kleinen Grasstreifen nieder.
 
Und der Trainer winkt erneut,
da öffnet sich behend
ein zweites Tor,
daraus rennt
selbst heut
ein nüchterner Liebl hervor.“
 
Dieser Apolog bewegt euch hoffentlich dazu, alles stehen und liegen zu lassen. Widmet eure Aufmerksamkeit vollkommen der Literatur und atemberaubenden Rhetorik! Ich will euch an die Zeilen fesseln. Dagegen klassifizieren sich reelle Dokumentation wie: Köln 50667, Blaulichtreport, Klinik am Südring oder Krass Schule, als sarkastische Nichtigkeiten.
Ich weiß, es liegt jetzt schon auf den Lippen… Was wollt ihr? Schokolade? Nein! Gummibärchen? Nein! Was wollt ihr dann? Alltagsanekdoten der Seifersdorfer Kicker!
 
Herlt nutzt die Partylosigkeit, um sich neue Maschen für das Dresdner Nightlife auszudenken. Hier ein paar Auszüge dieser:
- Statt dem üblichen Gelabber und Smalltalk erzählt Valli den Mädels Geschichten aus dem alltäglichen Leben. So teste er diese Variante letzten Donnerstag im Club Gisela und berichtet, dass er auf dem Weg zur Arbeit einen Fuchs gesehen habe. Die hübsche Brünette fragte ihn nur verdutzt: „Woher weißt du denn, dass er auf dem Weg zur Arbeit war?“ (Erfolgsquote 4/10)

- Künftig möchte er im Club, die Frage nach seiner Arbeit mit den Worten: „Ich töte Zombies“ beantworten. Sie: „Aber Zombies gibt es doch gar nicht!“ Darauf antwortet Herlt: „Hast du jemals einen gesehen?“ Sie: „Nein.“ Er: „Gern geschehen“. (Erfolgsquote 7/10)

- Steckt dem Kellner im Restaurant eine Serviette zu. Darauf schreibt ihr den Text: „Hey, ich bin der Typ, der links von dir sitzt. Wenn du mit mir ausgehen willst, lächle einmal kurz. Wenn nicht, mach einen Flickflack. Dankeschön“! (Erfolgsquote 11/10)
 
Wegert wurde neulich im Bewerbungsgespräch nach seinem Lieblingstier gefragt. „Sexu-Aal“ stellte glaube nicht die passende Antwort dar. Deshalb unterzog er sich einem Persönlichkeitstest, um herauszufinden, welcher Job perfekt zu ihm passt. In der Konklusion ergab sich: Er soll im Wanderzirkus Robben zähmen!
 
Pschorn bestellte bei Eis.de, um seine Freundin zu überraschen. Dumm nur, wenn deine ältere Nachbarin das Paket annimmt und du nun tiefgekühlte Handschellen, Jockstraps und Latexshirts hast.
 
Notiz an Ehrlich, welcher sein Date mit einem kulinarischen Leckerbissen aus dem Hause Dr. Wagner verwöhnen wollte. Ein heißes Backblech sieht exakt genauso aus, wie ein kaltes Ofenjustiergerät. An dieser Stelle möchte ich gleich eine kurze Beschwerde an die Firma Wagner richten. Keine Sau isst die Steinofen Piccolinis im 9er Pack auf 3 Mal verteilt. Also warum erspart ihr der Umwelt diese dreifache Plastikverpackung nicht einfach! Alles Amateure!
 
Runke schilderte mir eine kleine Weisheit aus seinem Alltag: Wenn sie sich direkt vor dir umzieht, hat sie entweder Interesse oder du bist Meter tief in der Friedzone… Oder sie hat dich noch nicht auf dem Baum bemerkt!
Diese kleine Historiografie bekam Geschäftsmann Deutsch genau mit. Er tüftelt nun intensiv an einem eigenen Escaperoom. Thematik= Friedzone! Martin hat gehört, es hat noch keiner rausgeschafft!
 
Liebl kaufte für unsere WG Toilettenraumspray. Tannenduft. Jetzt riecht es, als hätte jemand in den Wald geschissen… Den Mitbewohnern Buutz und Pschorn gefällt es!
 
Da Coach Herrmann darauf beharrte,  gebe ich zur Abwechslung einen kleinen Sachverhalt aus meinem eigenen Leben wieder. Ich besuchte gestern meine Ex und holte meine Klamotten dort ab. Bei der Gelegenheit nahm ich glatt das „M“ aus der „HOME“ Deko mit…
Seit dem identifiziere ich mich sexuell als Mikrowellengericht. Bin in 5 Minuten fertig… Sehe nicht aus wie auf meinen Bildern… aber ich bin gut genug, dass du mich nochmal willst, wenn du verzweifelt bist. Deswegen eine kurze rhetorische Frage meinerseits: Ihr wünscht euch eine Freundin? Dies funktioniert recht simpel: Stellt euch in die Deko-Abteilung bei dem örtlichen Ikea, Frauen nehmen da jeden Scheiß mit.
 
Engelmann postierte für die grazile Sonderausgabe der Super-Illu. Er stellte sich den Fragen der anwesenden Journalisten und beantworte diese gewohnt souverän. Angesprochen auf die taktische Ausrichtung, lenkte er das Gespräch geschickt in eine andere Richtung. Ich mag den Satz seitens der Königsteiner nicht: „Wir erwarten ein Baby“. Wenn Leute über so etwas reden, weil es sich anhört, als könnte auch ein Sieg rausspringen… Klingt dies in meinen Ohren so: Wir erwarten drei Punkte, es könnte aber auch ein Dino sein! Seine Einschätzung schloss er mit dem folgenden Satz ab: „Ich habe mir in den letzten Tagen so oft die Hände gewaschen, dass ein Spickzettel vom D-Jugend Spiel 2006 wieder sichtbar geworden ist. Diesen nutzen wir direkt und spielen frei auf!“
 
Schiedsrichter Haufe eröffnete die Partie pünktlich um 15 Uhr vor circa 60 gelisteten Zuschauern. Auf dem wunderbaren Untergrund der Gesteinsklasse A3 (grobkörniges Mineralgemisch - laut Hjulström Diagramm) versuchten wir stets das Spielgerät flach am Fuß zu halten und durch kurze/ schnelle Kombinationen die 6er Abwehrkette der Heimmannschaft auszuspielen.
In den ersten Minuten generierten wir Chancen durch Hanke, Ehrlich, Herlt und Zimmermann. Leider blieben diese Versuche ohne Erfolg und rauschten durch das löchrige Tornetz elbabwärts Richtung Basteibrücke.

Königstein näherte sich erstmals in der 18. Spielminute dem Gehäuse nach einem Freistoß gefährlich an. Der Kapitän schnippelte das Leder um die Mauer und zwang unseren Hüter Schneider zu einer starken Parade. Dies blieb die einzige gefährliche Torabschlussaktion der Gastgeber. Sie versuchten immer wieder, durch ein hochwertiges Kick and Rush ihre vier Angreifer in Szene zu setzen.
 
Nach und nach reifte bei uns die Erkenntnis, dass die Platzverhältnisse unser iberisches Kurzpassspiel nicht zuließen. Dennoch erarbeiten wir uns weiter Torchancen durch Zimmermann, Ziegler und Alex.

Der Halbzeitstand lautete demzufolge 0:0. Trainer Herrmann fasste die ereignisarme erste Hälfte prägnant in der Ansprache zusammen. Unser Spiel erinnerte ihn an seinen ersten Probealarm in der Schule. Der Hausmeister trommelte mit einem Besen auf einen Blechmülleimer und schrie dabei Feuer… Wir sollten die Technik anwerfen und den Gastgebern ordentlich einheizen.
 
Wir kamen in den ersten fünf Minuten gut aus der Kabine und erarbeiteten uns zwei weitere Möglichkeiten durch Püschel und Zimmermann.

In den folgenden zehn Minuten erreichten die langen Bälle der Königsteiner ihre Stürmer und diese schlossen vermehrt auf unser Gehäuse ab. Zum Glück fehlte in einigen Situationen eine kräftige Portion böhmisches Zielwasser.

Einwechselspieler Schäd nahm vor dem Wechsel noch kurz einen Schluck aus der Trinkflasche. Mit dem Zaubertrank intus stocherte er sich durch unsere Abwehrkette und nutzte die erste kleine Unaufmerksamkeit aus. Er schloss frei vor Schneider ab. Alles sah aus, als würde unser Keeper den Ball parieren können, doch er hatte die Rechnung ohne den Platz gemacht. Der Ball suchte sich den Weg zwischen den Miniatur Affen- und Schrammsteinen, veränderte seine Flugkurve und ging zum 1:0 unhaltbar in unser Netz (60. Spielminute).
 
Schon vor zwei Wochen bewiesen wir Moral und kämpften uns in das Spiel zurück. So auch hier! Wir rücken höher, pressten die gegnerische Abwehr im 16ner und erarbeiteten uns weitere Chancen. Schlussendlich nutzte Zimmermann einen Freistoß aus 28 Metern und knallte die Kugel überlegt und traumhaft ins lange Eck (70. Spielminute). Der verdiente Ausgleich stellte auch den Endstand dar.

Am Ende lässt sich zusammenfassen: Wir schafften es erneut, einen Rückstand zu drehen und erarbeiteten uns auf dem „Platz“ einen Punkt. Normales Fußballspielen auf diesem Geläuf glich einer Unmöglichkeit. Wir wünschen uns, dass der SV Königstein schnellst möglich einen neuen Platz bekommt. Wir bedanken uns bei unseren mitgereisten Fans und bei dem fairen Gegner.
Um mit den Worten von IHK-Prof. Deutsch abzuschließen: Wenn man gleichzeitig auf Gas und Bremse tritt, macht das Auto einen Screenshot!

Das nächste schwere Spiel steht bereits am Sonntag 15 Uhr auf unserem Waldsportplatz gegen den SC Einheit Bahratal/ Berggießhübel an. Wir freuen uns auf eure Unterstützung.


Für den TSV kamen zum Einsatz: Schneider, Liebl, Richter, Wegert, Alex, Püschel, Hanke, Ziegler, Herlt (Engelmann), Ehrlich (Runke/ Herrmann), Zimmermann

 

 

 

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