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TSV Seifersdorf - SC Einheit Bahratal-Berggießhübel 1:3 (1:1)

Ohne Worte ... !

„Vom Eise und Wasser befreit sind Strom und Bäche

Durch des Herbst holden, belebenden Blick,

im Weißeritztale grünet Hoffnungsglück,

die Unentschieden, in ihrer Schwäche,

zogen sich in die neu errichtete Erashöhe zurück.

 

Von dort her sendet Zimmi, fliehend, nur

ohnmächtige  Schauer atemberaubenden Tempos hervor.

In Streifen über die grünende Rollrasenteppichflur

nagelt er die Bälle in das hölzerne Aluminiumtor.

 

Überall regt sich Liebls Gerechtigkeitsstreben,

alles will er mit gelber Farbe beleben.

Ich höre schon des Dorfs Getümmel,

auf dem Waldsportplatz Seifersdorf ist des Volkes wahrer Himmel.

 

Diese einleitenden und poesiebehafteten Begriffe luden zahlreiche Zuschauer zur Einweihung der Hütte auf dem Steinberg in der Seifersdorfe Heide ein. Begleitet von Blasmusik wollten wir die ersten drei Punkte in dieser Saison auf unser Konto verbuchen. Doch alles kam anders! ...

 

Vor Spielbeginn wollte der Makersbach´sche Schreiberling von mir einen kleinen Witz hören: Meine Wenigkeit: „Ich studiere Lehramt Chemie und erzähle immer diesen Chemiker-Witz, bekomme jedoch keine Reaktion. Er antwortet nur ganz kurz: „Na dann haus raus…“.

Dieser kleine Schwank klassifiziert recht deutlich unser Vorhaben und die anschließende Umsetzung im realen Bezugsraum.

 

In den ersten beiden Spielen der Saison erkämpften wir uns in heroischer Manier stets einen Punkt. Jetzt sollte endlich die erste Dreier-Redoxreaktionsgleichung aufgelöst werden. Da ich den Schock des Spiels sowie meine gebackene Ente knusprig (N4 beim örtlichen Asiaten) noch nicht richtig verdaut habe, will ich zuerst meinen Alkoholkonsum überdachen!

Alkoholkonsum; perfekt! Jetzt kann es natürlich mit den Anekdoten losgehen!

 

Coach Herrmann wetteiferte mit mir in verschiedenen Disziplinen. Für meine Niederlagen im Unterwasserstabhochkegeln, Heizungsrohrbohren und Mousepadschnelllochen revanchierte ich mich am vergangenen Samstag erfolgreich.

 

Der ehemalige Stadt-Land-Fluss Profi verlor seinen Titel in einem klaren Match! Herbert, wer Fehler wie Faramazeut, Obergine einstreut, kann auch nicht gewinnen. Der Radiergummi gibt Stück für Stück sein Leben auf, um deine Fehler wieder gut zu machen! Bei diesem Nivo für mich… ähm Niveau meine ich natürlich, eine Leichtigkeit!

 

Grießbach kreiert in seinem Partykeller ausgefallene Lebensstrategien. Wenn er damals als 17-jähriger nackt ein Geschäft ausgeraubt hätte, könnte sich niemand das Sicherheitsmaterial ansehen, ohne ein Verbrechen zu begehen! Ich glaube Grießi, das unerlaubte Tragen von Waffen verstößt auch gegen das StGB…!

 

Unser angehender Pilot Hofmann übt derzeit fleißig mit seinem Airbus A380 auf den Straßen, auf denen er groß geworden ist! Daniel sitzt im seinem Zimmer und überfliegt den Spielzeugteppich!

 

Natürlich findet Herlt mit seiner charakteristischen Kategorie der Anmachsprüche auch Erwähnung. Letzten Donnerstag sprach ihn eine Perle in der Gisela auf sein glimmerndes Goldchronometer(aus dem Euroshop in Usti) an. Sie: „Schönes Uhr“. Er: „Ja, sie zeigt mir alles an. Zum Beispiel, dass du keine Unterwäschen trägst“. Sie (verdutzt): „Aber ich trage doch Unterwäsche“. Er: „Mist, das Ding geht schon wieder vor!“

 

Valli, bei solchen Sprüchen brauchst du dich nicht wundern, warum das Sperma die Straße wieder überquert. Schön heute Morgen die falschen Socken angezogen!

Da erhältst du weiterhin nur Postkarten mit der Aufschrift: „Unser kleiner Waldemar hat mit 3254g und 53cm das Licht der Welt erblickt.“ Viel Spaß beim Volumen berechnen!

 

Wegerts Freundin warf neulich seinen Fußball über den Zaun, weil sie dachte, er gehört dem Nachbarskind. Christian musste klingeln und fragen, ob er seinen Ball wiederbekommt. Nur zur Anmerkung er ist 31…

 

Mein letztes Date flüsterte lasziv zu mir: „Knall mich auf den Tisch“. Jetzt hat sie zwar Kopfschmerzen, aber kennt dafür den Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ! Bevor ich weiter mich in den Untiefen des Surrealismus und Jugendstils verwirre, fahre ich lieber mit dem Kunstwerk des Spiels aus der klassischen Moderne fort.

 

Schiedsrichter Pahner eröffnete die Partie pünktlich um 15 Uhr. In den ersten Minuten drängten wir den Gegner tief in ihre eigene Hälfte und erspielten uns Abschlusschancen durch Löbbert, Richter und Hanke. Die Bahrataler schlugen die Bälle lang auf ihre Stürmer und kamen mit unserer leidenschaftlichen Art nicht zurecht. Die Freistöße von Zimmermann und Löbbert postulierten sich als weitere Torannäherungen.

 

In der 15. Minute eroberte Alex das Spielgerät und spielte einen schnellen Doppelpass mit Löbbert. Dieser vernaschte zwei Gegner an der Seitenlinie und steckte scharf auf Zimmermann zurück. Dieser ließ sich in gewohnter Manier nicht das Handtuch von der Physioliege nehmen und netzte sicher aus 12m ins kurze Eck ein.

 

In den folgenden Spielminuten kreierten wir weitere Abschlüsse durch Ziegler, Liebl und Zimmermann. Leider verpassten wir es, die Führung auszubauen.

 

In der 34. Minuten vertändelte Alex einen Ball in der Vorwärtsbewegung und die Gäste flankten vor das Tor. Im 16ner köpfte Walter ungedeckt vor Schneider ein. Der Ausgleich versetzte uns in eine Schockstarre. Mit der ersten gelungenen Aktion in unserer Hälfte trafen die Bahrataler… mitten (um es mit kunstepochalen Worten zu beschreiben), in unsere Sturm- und Drangphase. Mit einem 1:1 ging es in die Kabinen.

 

Nach dem Wiederanpfiff übernahm Bahratal mehr und mehr das Zepter und näherte sich mehrmalig gefährlich unserem Gehäuse an. Dennoch konnten wir immer kleinere Nadelstiche setzten. Jedoch verloren wir im Mittelfeld die Bindung an das Spiel, ließen zu große Abstände und gewannen kaum noch Zweikämpfe.

Die soliden Angriffe unserseits vergaben wir kläglich vor dem Tor oder scheiterten am Hüter der Gäste.

 

In der 84. Minute führte Liebl einen Freistoß aus dem Halbfeld zu kurz aus und bekam den Ball wie die Retourware von Amazon zurück. Im Laufduell an der Seitenlinie vernaschte der gegnerische Angreifer zwei Verteidiger und schob vor dem Tor quer. Gierth ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte sicher aus vier Metern. 1:2 aus unserer Sicht. Das Aufbäumen kam zu spät, stattdessen liefen wir in einen erneuten Konter und Fleischer machte den Deckel drauf.

Das ernüchternde Endergebnis lautete 1:3 aus unserer Sicht!

 

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Zuschauern und dem fairen Gegner aus Makersbach.

Das nächste schwere Spiel steht bereits am Sonntag 15 Uhr auf unserem Waldsportplatz gegen die SG Weißig 1861 an. Wir freuen uns auf eure tatkräftige Unterstützung!

 

Nächste Woche heißt es dann:

„Zufrieden jauchzet Groß und Klein,

das ist Weißig, hier bin ich Mensch, hier müssen drei Punkte sein!“

 

 

 

Für den TSV kamen zum Einsatz: Schneider, Liebl, Richter (Grießbach), Wegert, Alex, Püschel, Hanke, Ziegler, Herlt (Ehrlich), Löbbert, Zimmermann (Tietze)

 

 

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