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TSV Seifersdorf - SpG Braunsdorf 2/Mohorn 2 2:0 (1:0)

Nur noch knapp zwei Monate oder besser gesagt 61 Tage bis zum Weihnachtsfest. Schon jetzt stehen die Abteilungen in diversen Discounterketten voll mit Gebäck und anderen Süßigkeiten. Trotzdem kommt bei mir noch keine Stimmung für das Fest auf. Vielleicht liegt es daran, dass gestern ein
3-jähriger ein T-Shirt trug, auf dem geschrieben stand: „Der Weihnachtsmann existiert nicht, aber das ist okay, denn ich kann eh nicht lesen“. Dazu sag ich nur so viel: Auch Menschen können Nebenwirkungen verursachen. Einige Herzklopfen, andere aber Bauchschmerzen oder Brechreiz.

Am letzten Sonntag standen sich auf dem Seifersdorfer Waldsportplatz unsere Mannen und die Akteure der SG 90 Braunsdorf 2/ Mohorn 2 gegenüber. Die Gäste schlugen am vergangen Wochenende die Reservemannschaft von Gorknitz und reisten mit breiter Brust an die Luv-Seite der Erashöhe.

14 Akteure standen dem Trainerteam um Herrmann, Schmidt und Lommatzsch zur Verfügung. Sie sollten an die gute Leistung in Pesterwitz anknüpfen und weitere drei Punkte an die Talsperre holen.

Wieder einmal ereigneten sich in der Woche vor dem Anstoß verschiedene Kuriositäten die nachfolgend Aufführung finden.

- Außenverteidiger Deutsch, welcher letzte Woche noch beim Adventure Walk durch die Sächsische Schweiz über eine Distanz von 50km mitmachte, ließ aufgrund eintretender Bräune und der Einstellung des Streckenrekordes seine DNA professionell testen. Diese teilten ihm ein interessantes Ergebnis mit. Sein hoher Kakaokonsum und seine Arbeit als Kupferzerrspannungsmechaniker zeigen Auswirkungen auf seinen Teint. Sie begründen die roten Haare und die gut gebräunte Haut.

- Eigentorerzielungsspezialist Pschorn schleppte sich mit einem Virus durch den Urlaub. Kritiker meinten, es handelte sich eine besondere Art von Lokalkneipenpatriotismus und Antiworkaholicssyndrom ein.

- Unser freudiger Debattierkreis „noch hellgrün hinter den Löffeln“ bestehend aus Herlt, Muschter und Alex reisen derzeit durch die Republik und verzaubern die weiblichen Fangirls mit Selfies auf öffentlichen Toiletten. So verbrachte ich gestern Abend zehn Minuten meiner wertvollen Zeit, ihre letzten Storyveröffentlichungen auf Instagram durch zu snappen.

- Liebl reiste vor dem Spiel mit seinem Automobil, der Marke mit den vier olympischen Ringen an. Die Heckscheibe zierte ein neuer Aufkleber mit dem Wortlaut: „Ich fahre mit meinem A7 auf der A7, da du Assi bist“.

An dieser Stelle möchte ich besonders hervorheben, dass keiner unserer Kicker zum falschen Treffpunkt/ zur falschen Uhrzeit am Platz stand. Sonst heißt es immer, egal wo du ihm den Treffpunkt sagst, Ingo wartet ANDERBRÜGGE!

Trainer Schmidt ließ auf dem YouTube Channel von Sky Sports HD die Spielprognose aus seinem Wohnzimmer anklingen. „Ich habe mich soeben gewogen, laut der Wasserwaage liege ich perfekt auf der Couch. Wir müssen wieder eine starke Leistung abrufen. Nicht umsonst verlor der Gegner erst ein Spiel in der laufenden Serie. Am besten wäre ein schnelles Tor, um die ersten Lichter auszuschalten.“ Auf die Gegenfrage, wo dann das Licht hin sei, antwortete er kurz und trocken: „in meinem Kühlschrank“.
Auf die Frage, wie er die anfängliche Müdigkeit aus den letzten Partien unterbinden will. Schilderte er poetisch: „wer am Morgen verknittert aufsteht, hat am Tag die besten Entfaltungsmöglichkeiten.“

Pünktlich um 15 Uhr pfiff der Referee Cubéus vor rund 70 Zuschauern die Partie an. Die ersten Minuten zeichneten sich durch gegenseitiges Abtasten und erste Torannäherungen auf beiden Seiten aus. Wir benötigten einige Minuten, um dem Braunsdorfer Forechecking entgegenzuwirken und erste Nadelstiche durch Alex und Herlt zu setzten (11. und 13. Minute). In der 19. Spielminute dribbelte Alex drei Leute der Braunsdorfer Kette aus und schickte diese zum Sortieren der schwarzen Filzstifte nach Farbe. Sein punktgenaues Abspiel fand Ziegler. Dieser fackelte nicht lange und zog unhaltbar für den gegnerischen Hüter von der rechten 16ner-Kante ins lange Eck ab.

Keine fünf Zeigerumdrehungen später ließ sich Liebl im rechten Halbfeld nur noch per Foulspiel stoppen. Den fälligen Freistoß schaufelte Richter haargenau auf den Fuß von Alex. Dieser vergab aus fünf Metern die große Chance auf den Führungsausbau und scheiterte am Querbalken des Torgehäuses.

In der 30. Minuten näherte sich Herlt gefährlich dem Tor an. Der Torwart lenkte seinen Abschluss zur Ecke. Diese segelte anschließend durch den Strafraum auf die Stirn von Ziegler. Leider schaffte er es nicht, genügend Druck hinter den Ball zu bekommen und so kratzte ihn der Schlussmann von der Linie. In den folgenden Minuten bis zur Pause blieben die Chancen von Liebl, Hofmann, Richter und Herlt ungenutzt. Statistikfanatiker errechneten in der ersten Hälfte Torabschlüsse von 9:0.

Die gut aufgelegte Abwehrkette um Schneider, Wegert, Richter und Löbbert sowie unser Hüter Muschter ließen keine gefährlichen Aktionen zu und vereitelten alle Szenen rechtzeitig.
Demzufolge ging es mit einer 1:0 Führung in die Halbzeitpause.

Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff parierte der Keeper von Braunsdorf den Abschluss aus 6m von Ziegler. Eine schöne Kombination über die rechte Seite mit Hofmann, Liebl und Löbbert ging dieser voraus.

Im weiteren Verlauf der Partie spielten die Gäste stärker auf und scheiterten mehrmalig an unserem Hüter. Dieser parierte einen Kopfball aus kurzer Distanz, wie als könne er mit einem Finger löten und lenkte einen gefährlichen Kopfball über den Querbalken (58. und 65. Spielminute).

Wir schafften es einige gefährliche Entlastungskonter über Schneider zu setzten. Leider stellte sich aber im Endeffekt heraus, dass Schach doch nicht mit Würfeln gespielt wird und Einwürfe von Herlt wie: „Habe mir für den Winter eine zweite Schneeschaufel besorgt, ich parschippe jetzt“, heute fehlschlugen.

Der hohe Druck, spielerischer Art und Weise, der Braunsdorfer hielt bis zur 83 Minute an. Dann schickte Wegert, Hofmann auf die Reise, der fand mit seinem Zuspiel Ziegler. Dieser überlegte nicht lange und lupfte den Ball zu unserem Akkuschrauberverlötungsspezialist Liebl. Mit einer platzierten rechten Klebe in den rechten Tor-Knick, bewies er dass das bei ihm keine Augenringe, sondern die Schatten großer Taten sein Gesicht von letzter Nacht zeichneten. Die umjubelte 2:0 Führung. Da zahlt es sich endlich mal aus, das 1000 Teile Puzzle immer verkehrt herum zu lösen.

Die Hereinnahme von Stürmer Grießbach sollte den dritten Treffer herbeiführen. Gestern noch tätowierte er sich eine Peperoni auf die Stirn. Warum fragte ich ihn vorm Spiel. Er antwortete nur: „Damit bin ich der schärfste auf den Platz“. Klingt logisch. Trainer Schmidt äußerte sich nur mit: „Egal wie gerne du Milchreis isst, Tim mag Grießbrei“!

In der Konklusion blieb es beim verdienten 2:0 Erfolg.

Zusammenfassend kann gesagt, dass unser höher läuferischer und kämpferischer Aufwand am Ende mit drei verdienten Punkten belohnt wurde. An dieser Stelle erwähne ich gerne, dass die Partie auf einem sehr fairen Niveau geführte wurde und die Gäste gute Verlierer darstellten.

Nächste Woche begrüßt uns der Höckendorfer FV 2 zum Derby. Bis dahin hoffe ich, dass ich den Typen finde der mir Eier in meine Schuhe gelegt hat, während ich in der Hüpfburg war. „Werd erwachsen“! Eigentlich hören sie nach einer solchen Aktion von meinem Anwalt, das ist ja aber mittlerweile die Erwachsene-Version von „ich sag es meiner Mama“.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Zuschauern und hoffen auf riesige Unterstützung am 31.10.2019 um 14 Uhr auf dem heimischen Waldsportplatz. Dann heißt es:
Pokal Achtelfinale TSV Seifersdorf (1. Kreisklasse) gegen VFL Pirna Copitz 2 (Landesklasse)!

 

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