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VS Limbach - TSV Seifersdorf

Letztes Spiel im Kalenderjahr 2019 - Auswärtssieg in Limbach!

Nach der verspielten 2:0 Führung gegen Kreischa vor rund 14 Tagen häuften sich anschließend die Mails in meinem Postfach aufgrund des ausbleibenden Spielberichts. Diverse IT-Girls und halbnackte Harlem-Shake tanzenden Groupies vor meiner Haustür, lieferten mir schlaflose Nächte und lenkten vom Uni-Alltag ab! An dieser Stelle kann ich die Pressevertreter der Lokalzeitungen und MDR Figaro Hipster beruhigen… Zum Abschluss des Jahres gibt es nochmal einen Spielbericht vom letzten Punktspiel der Hinrunde. Seht es als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Ich weiß mein geschriebener Stumpfsinn schafft es wahrscheinlich nicht einmal in das Reiseprospekt von Lidl, aber gut… Wer für das Jahr 2020 noch Geschenk sucht… Im kommenden Sommer erscheint ein Buch über unsere Spielberichte. Wer jetzt schon eins reservieren will, denn die Dinger gehen schneller fort als rote Bananen, einfach den #seifersdorfisback auf eurem Dampferprofil teilen. Viel fragen sich, wie schaffen es die Seifersdorfer ein Buch zu finanzieren? Ohne die börsentaktischen Griffe unseres Ersatz-Kassenwart Pschorn wären wir, aber glaube auch ratlos. In den beiden Wochen vor dem Spiel ereigneten sich abermals bizarre Situationen, die hier nachfolgend kurz Aufführung finden.

Meine alten Sauffreunde meinten gestern Abend ich sei zu langweilig und zu brav geworden, mir ist vor Schreck fast die Häkelnadel in den Kamillentee gefallen. Deswegen erzählte ich ihnen von ein paar Geschichten aus dem Fußballverein.

Coach Schmidt, welcher sich schon seit Ende März im Weihnachtsfieber befindet, verwirrte die Verkäufer im örtlichen Ikea. „Attention please“ entgegnete er der blonden Kassiererin. In Wirklichkeit angelsächselt er „ a tännchen please“. Wiedermal die Schaukel zu nah an die Wand gehangen Buutz!!!

Pschorn verzückte die weiblichen Anhänger erneut mit seinem zauberhaften Lächeln. Kein Wunder zu Weihnachten blüht er, anlässlich des „Fests der Libido“ sichtlich auf. Er verführt seine Dates mit der Anmache: „Du und ich, Hand in Hand zum Dönerstand“. Kann man machen, muss man aber nicht! Die Tinderbereiber werden sich aufgrund seiner Anmeldung freuen. Seid gewarnt keiner ist mehr vor seinen Matches sicher.

Auch das Telefon des Pizzalieferdienstes Kaden klingelt in der Dezemberzeit häufiger. Nicht das zunehmend kalte und nasse Wetter, mit einhergehender Essenbestellung, ist hierfür der Grund. Sein neues Tattoo auf der linken Pobacke mit einem Zwerg, welcher eine leere Schubkarre schiebt und auf der rechten Backe mit einer vollen Karre zusehen ist (in der Bewegung sieht es aus, als würde der Zwerg in den Stollen einfahren und wieder rauskommen), stellt die Ursache für viele Messeauftritte dar.

Trainer Herrmann erhielt ein Telegram mit einer Einladung zu Markus Lanz. In der von der jüngeren Bevölkerung bevorzugten Sendung, sollte er einige gruppen- und mannschaftstaktische Aspekte darlegen. „Nach der verkorksten Partie gegen Kreischa gilt es darum, auch die Zwiebel auch mal mit offenen Augen zu schneiden oder Orangen und Kiwi mit Schale zu essen. Weil von nichts wird nichts. Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet ist auch befriedigend in diesem Fall nicht das beste Bewertungsergebnis“. 

Nun zum Spiel: Schiedsrichter Schulze pfiff fast pünktlich um 14 Uhr an. Die mitgereisten Zuschauer sahen in den ersten 10 Minuten sichtlich nervöse Seifersdorfer. Wir spielten eher nach dem System destruktive Hektik, ersetzt geistige Windstille.  Auf dem hohen Geläuf gestaltete es sich schwierig, genau Bälle zu spielen. Demzufolge versuchten wir es durch halbhohe und unkontrollierte Diagonalbälle. Es dauerte einige Minuten bis erste Torannäherungen von Herlt, Ziegler und Liebl scheiterten. Mit steigender Spieldauer erhöhten wir den Druck auf die Abwehr von Limbach und scheiterten bis 30. Minute an unserem eigenen Vermögen bei der Chancenverwertung. Der Limbacher Keeper vereitelte die mehrmaligen Abschlüsse von Liebl, Ziegler und Alex großartig. In der 30. Minute zauberte Linksverteidiger Pschorn den Ball aus dem Halbfeld perfekt auf den Fuß von Ziegler. Dieser pflückte das runde Leder sehenswert aus der Luft herunter und netzte zur verdienten Führung ein. Pschorni deine Brieftaube mit der Bitte, deinen gedroschenen Flugball schön zu umschreiben, ist bei mir in Jena angekommen. Ich hoffe die Formulierung frohlockt dein Gemüt ;)!

Bis zur Halbzeit erarbeiteten wir uns weitere Abschlüsse, aber vergaben diese abermals. Das Mittelfeld um Alex, Hofmann und Richter kam an diesem Tag kaum zur Wirkung. Ihre Abstimmung wirkte wie die letzten Worte eines A-Klasse Fahrers „Uupps ein Elch“!

Mit einer 1:0 Führung aus unserer Sicht ging es in die Halbzeitpause.

Die laute Kabinenansprache vom Trainerteam zeigte in den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff Wirkung. Die Hereinnahmen von Dittrich und Grießbach sollten die Offensivabteilung ankurbeln. In der 58. Minuten scheiterte Wegert mit einem Kopfball aus kurzer Distanz. Keine zwei Zeigerumdrehung prüfte Herlt in Sardinenmanier: „Ich bin meinem Schwarm egal und schwimme jetzt alleine“, den Hüter der Gäste. Ich würde gerne alle Chancen aufführen. Aber das würde einfach die Länge meines Reiseprospekts sprengen. Coach Herrmann stellte sich während des Spiels verschiedene rhetorische Fragen, die er für seine Moderationskarten beim weihnachtlichen Bingo mit den Zahlen 1-5 dringend noch beantworten musste. Mit etwas Glück schob mir jemand diese Ergüsse zu.

  • Warum werden Rundschreiben eigentlich in einem eckigen Umschlag verschickt?
  • Ist eine Gesichtscreme die 20 Jahre jünger macht für einen 18-jährigen lebensgefährlich?
  • Schimmelt schmutziges Geschirr auch in der Gefriertruhe?

Ab der 70. Minuten näherte sich Limbach mehrmals gefährlich unserem  Gehäuse an. Die Abschlüsse vereitelte unser gut mitspielender Keeper Muschter oder die Abwehrkette um Schneider und Deutsch blockte die Aktionen. In der 76. Minute foult ein Verteidiger Wegert und der Referee entschied auf Strafstoß. Diese verwandelte Ziegler erst im Nachsetzen. Wahrscheinlich fragte er sich bei der Ausführung nach den 5 Sinne des Menschen und entschied sich für die Antworten: Schwachsinn, Stumpfsinn, Wahnsinn, Unsinn und Blödsinn. Zu seinem Glück ließ der Keeper seinen Schuss prallen und er schob ihn rechts unten ein. Schade, da war kurz die Kiste zur Weihnachtsfeier im Anflug…

Keine zwei Minuten später stoppte der Kapitän von Limbach, Richter im Strafraum. Erneut pfiff der Unparteiische. Es folgten laute Proteste der Limbacher. Ihr Kapitän gab sehr fair den Kontakt zu und Hofmann verlud den Keeper und schob flach rechts zur 3:0 Führung ein. In den verbleibenden Minuten schafften wir es nicht die Führung weiter auszubauen. Pünktlich und mit dem Endstand von 3:0 beendete der Schiri die Partie.

Wir bedanken uns bei dem sehr fairen Gegner aus Limbach, bei den mitgereisten Fans und wünschen allen da draußen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest mit euren Familien. Denkt zu Weihnachten immer daran, Bier hinterlässt keine Rotweinflecken. Noch etwas zum Abschluss, an die Person, die mir neulich beim Barbier meine Daunenjacke geklaut hat, du kannst dich warmanziehen! Also in diesem Sinne: Lieber rumtrinken, als rumsitzen.

 

Es spielten:

 

Muschter

Pschorn (Grießbach) – Wegert – Schneider – Deutsch (Krell)

Hofmann– Alex – Richter (C)

Herlt– Ziegler – Liebl (Dittrich)

 

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